Erst fällt der klebrige Film auf, dann die Triebspitze, die sich seltsam einrollt. Auf der Unterseite sitzen grüne Punkte in Reihe, jeder nur ein bis drei Millimeter groß, und wenn du das Blatt antippst, rührt sich fast nichts. Das sind Blattläuse. In der Wohnung werden sie selten weniger, solange man nichts tut.
Blattläuse Hausmittel gibt es in jedem Forum und auf jedem Küchenregal, von Spülmittel bis Knoblauchsud. Einige davon wirken zuverlässig, andere schaden den Blättern mehr als den Läusen, und der größte Fehler ist keiner dieser Tipps, sondern die einmalige Behandlung. Wie man die Hausmittel richtig einsetzt, entscheidet über den Erfolg mehr als die Wahl des Mittels.
Auf einen Blick
- Blattläuse sitzen an jungen Trieben und Blattunterseiten, sind 1 bis 3 Millimeter groß und hinterlassen klebrigen Honigtau.
- Gegen kleinen Befall helfen lauwarmes Abduschen und eine Kaliseifenlösung, die du in den ersten zwei Wochen alle 3 bis 4 Tage wiederholst.
- Eine einzige Behandlung reicht nie, weil laufend neue Larven geboren werden; plane mindestens drei Durchgänge ein.
- Milch und Backpulver bringen so gut wie nichts, Spülmittel ist nur eine Notlösung.
- Bedeckt der Befall große Teile der Pflanze oder kommt er nach 3 Wochen wieder, brauchst du Nützlinge oder ein zugelassenes Mittel aus dem Handel.
Blattläuse erkennen und von anderen Schädlingen trennen
Blattläuse sind weich, birnenförmig und meist grün, aber auch schwarz, braun, gelblich oder rosa. Sie sitzen dicht an dicht an jungen Trieben und unter den Blättern, weil sie dort den Pflanzensaft anzapfen. Die Folge sind verkrüppelte, eingerollte Neutriebe, hellere Flecken auf den Blättern und ein klebriger Belag, der Honigtau, den sie ausscheiden. Auf diesem Belag siedelt gern ein schwarzer Pilzrasen, der Rußtau.
Sicheres Zeichen sind weiße, papierdünne Häutchen am Blatt oder auf dem Substrat. Läuse wachsen, indem sie sich häuten, und lassen die alte Haut zurück. Wer sie sieht, hat meist schon Befall, auch wenn er die Tiere selbst nicht auf Anhieb findet.
Verwechslungen kommen vor. Weiße Fliegen flattern auf, sobald du die Pflanze schüttelst, Blattläuse bleiben sitzen. Thripse sind schlank und hinterlassen silbrige Flecken, wie im Beitrag Thripse bekämpfen beschrieben. Wollläuse sehen aus wie kleine Wattebäusche und sitzen in Blattachseln, mehr dazu unter Wollläuse bekämpfen. Schildläuse bilden harte, braune Höcker, die sich kaum bewegen, und Spinnmilben erkennst du an feinen Gespinsten, siehe Spinnmilben bekämpfen. Dass Ameisen auf einer Zimmerpflanze herumlaufen, ist übrigens ein Hinweis auf Blattläuse, denn die Ameisen sammeln den Honigtau. Sie schützen die Kolonien dabei auch vor Marienkäfern und anderen Fressfeinden und tragen Läuse sogar auf frische Triebe.
Ein einfacher Test klärt die Frage in drei Minuten. Halte ein weißes Blatt Papier unter eine Triebspitze und klopfe sie leicht an. Fallen kleine, weiche Tiere ohne Flügel herunter, die sich nur langsam bewegen, sind es Blattläuse. Fliegen sie sofort auf, handelt es sich um Weiße Fliegen, springen sie weg, um Thripse. Bleibt das Papier leer, die Blätter kleben aber, schau mit der Handykamera im Zoom unter die Blätter, denn Läuse sitzen oft genau dort, wo man nicht hinschaut.
Papier und Handykamera genügen.
Warum Blattläuse in der Wohnung so schnell mehr werden
Blattläuse bekommen in der Wohnung meist Nachwuchs, ohne dass sich Männchen und Weibchen paaren müssen. Die Weibchen gebären lebende Larven, die selbst nach rund einer Woche wieder Nachwuchs haben, sofern es warm ist. So wächst aus ein paar Tieren in wenigen Wochen eine dichte Kolonie, und wenn es auf einem Trieb zu eng wird, entstehen geflügelte Tiere, die zur nächsten Pflanze fliegen. Schnell geht das.
Draußen halten Frost und Fressfeinde die Zahl in Grenzen. Drinnen gibt es weder Winter noch Marienkäfer, deshalb vermehren sich die Läuse fast ungebremst, und eine Kolonie, die du am Montag übersiehst, hat bis zum Wochenende die nächsten Triebspitzen besetzt und ist über die Fensterbank auf die Nachbarpflanze gewandert.
Eingeschleppt werden sie meist über neue Pflanzen, Schnittblumen oder Pflanzen, die den Sommer auf dem Balkon verbracht haben. Ein Faktor, den viele übersehen, ist die Düngung. Zu viel Stickstoff fördert weiche, saftige Triebe, und genau diese Triebspitzen sind der Lieblingsplatz der Läuse. Wer stark düngt und dann Läuse bekommt, hat die Ursache oft selbst mitgeliefert, wie auch im Beitrag Zimmerpflanzen düngen ausführlicher steht.
Blattläuse Hausmittel im Überblick: was wirkt und was nicht
Unten stehen die Hausmittel von bewährt bis überflüssig, jeweils mit dem Grund. Wirkung und Risiko liegen bei den meisten dicht beieinander, deshalb lohnt der Blick auf die Details.
Abduschen: wirkt, und zwar zuverlässiger als gedacht
Kräftiges, aber lauwarmes Wasser spült einen großen Teil der Läuse ab, und weil sie sich mit den Mundwerkzeugen festsaugen, schaffen es viele nicht zurück auf die Pflanze. Deck das Substrat vorher mit Folie ab, damit der Ballen nicht durchnässt, und halte die Pflanze so, dass der Strahl von unten an die Blätter kommt. Für Pflanzen mit behaarten oder empfindlichen Blättern und für offene Orchideenblüten taugt das nicht. Dort wischst du die Tiere mit einem feuchten Tuch oder einem weichen Pinsel ab.
Kaliseifenlösung: das Standardmittel
Kaliseife, auch Schmierseife genannt, löst die Wachsschicht der Läuse und lässt sie austrocknen. Du löst etwa einen Esslöffel reine Kaliseife ohne Duft- und Farbstoffe in einem Liter lauwarmem Wasser und füllst die Mischung in eine Pumpflasche. Gesprüht wird so, dass Triebspitzen und Blattunterseiten rundum nass werden. Nach ein bis zwei Stunden spülst du die Pflanze lauwarm ab, damit kein Film auf den Blättern bleibt.
Teste die Lösung vorab an einem einzelnen Blatt und warte 24 Stunden, ob Flecken oder Verfärbungen entstehen. Sprüh nie in der prallen Sonne.
Spülmittel: nur als Notlösung
Spülmittel enthält Tenside, Duftstoffe und oft Zusätze, die auf glatten oder wachsigen Blättern mehr Schaden anrichten als reine Seife. Wenn nichts anderes im Haus ist, reichen ein paar Tropfen auf einen Liter Wasser, einmal angewendet und danach gründlich abgespült. Als Dauerlösung taugt es nicht.
Öl-Seifen-Mischung: wirksam, aber heikel
Rezepte mit Rapsöl, Wasser und Seife ersticken die Läuse, weil der Ölfilm ihre Atemöffnungen verschließt. Das Prinzip stimmt. Doch Öl verklebt auch die Blätter, und in der Sonne oder auf Pflanzen mit dünnen Blättern entstehen schnell Verbrennungen. Probiere sie nur bei hartnäckigem Befall an robusten Pflanzen aus, in kleiner Menge und zuerst auf einem Probeblatt.
Alkohol und Spiritus: für einzelne Tiere, nicht zum Sprühen
Mit Alkohol getränkte Wattestäbchen sind bei Wollläusen und Schildläusen nützlich, bei Blattläusen ist es viel zu mühsam. Als Spray belastet Alkohol die Blätter, deshalb lässt du es bei Blattläusen besser.
Brennnesseljauche, Zwiebel- und Knoblauchsud: Wirkung unsicher
Diese Aufgüsse stammen aus dem Gemüsegarten und werden dort als Stärkung eingesetzt. Auf Zimmerpflanzen schwankt die Wirkung stark, und der Geruch bleibt tagelang in der Wohnung. Wer den Balkon hat, kann sie draußen probieren, drinnen lohnt der Aufwand nicht.
Milch, Backpulver, Kaffeesatz, Cola: kaum Wirkung
Milch hinterlässt einen Film, der auf der warmen Blattfläche zu faulen beginnt und Pilze begünstigt. Backpulver und Kaffeesatz haben keinen verlässlichen Effekt auf Läuse, der Kaffeesatz auf dem Substrat erreicht die Tiere am Blatt ohnehin nicht und fördert höchstens Schimmel auf der Erde. Zucker- oder Colalösungen kleben die Blätter zu. Diese Mittel kosten Zeit, in der sich die Läuse weiter vermehren.
Nützlinge: Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen
Larven von Marienkäfern und Florfliegen fressen Blattläuse in großen Mengen, Schlupfwespen legen ihre Eier in die Läuse. Alle drei gibt es im Fachhandel. Sie arbeiten bei Zimmertemperatur, brauchen aber Zeit, und eine Seifenbehandlung kurz vorher oder danach schadet ihnen. Für ein Gewächshaus oder einen Wintergarten ist das ein sauberer Weg, für ein einzelnes Fensterbrett eher selten.
Gelbtafeln: zum Kontrollieren, nicht zum Bekämpfen
Gelbe Klebetafeln fangen geflügelte Tiere und zeigen dir früh, dass Läuse da sind. Das Problem, die Kolonie auf der Pflanze, lösen sie nicht.
Blattläuse Hausmittel richtig einsetzen: der Ablauf über zwei Wochen
Gegen Blattläuse hilft Regelmäßigkeit, keine Härte. Die Larven entwickeln sich laufend nach, und jede übersehene Laus startet die Kolonie neu. Der Ablauf unten setzt das um. Setz die Seifenlösung für jeden Durchgang frisch an, sprüh am frühen Morgen oder am Abend und dünge während dieser zwei Wochen nicht, damit kein neuer, weicher Austrieb entsteht.
- Tag 1: Befallene Pflanze von den anderen trennen, Triebspitzen mit Kolonien abschneiden und im Restmüll entsorgen, danach abduschen oder abwischen.
- Tag 1 bis 2: Kaliseifenlösung auf alle Triebspitzen und Blattunterseiten sprühen, nach ein bis zwei Stunden lauwarm abspülen.
- Tag 4 bis 5: Pflanze kontrollieren, Behandlung mit Seifenlösung wiederholen.
- Tag 8 bis 9: Noch einmal prüfen und ein drittes Mal behandeln, auch wenn kaum noch Tiere zu sehen sind.
- Tag 14 bis 21: Triebspitzen und Blattunterseiten unter gutem Licht absuchen und bei Funden einen vierten Durchgang anschließen.
Zurück zu den anderen kommt die Pflanze erst nach drei Wochen ohne Fund. Bis dahin prüfst du auch die Nachbarpflanzen, denn geflügelte Läuse sind oft schon weitergewandert.
Kurze Abstände sind wichtig.
Pro Tipp
Blätter mit starkem Rußtau wischst du mit einem feuchten Tuch ab und lässt es dran. Erst wenn ein Blatt völlig verformt oder vertrocknet ist, schneidest du es ab. Die Pflanze braucht jede grüne Fläche, um sich zu erholen.
Sonderfälle: Orchideen, Küchenkräuter und empfindliche Blätter
Orchideen sind ein eigener Fall: Die Läuse sitzen gern an Knospen und Blütentrieben. Abduschen scheidet dort aus, weil Wasser in Knospen und Blattachseln Fäulnis auslösen kann. Nimm stattdessen einen weichen Pinsel, tauche ihn in die Seifenlösung und streiche die Triebe einzeln ab, danach tupfst du mit einem feuchten Tuch nach.
Bei Küchenkräutern wie Basilikum oder Minze bleibt es bei Wasserstrahl und milder Seifenlösung. Öl-Mischungen sind tabu, und die Blätter, die du isst, werden vor dem Verzehr noch einmal gründlich abgespült. Bei starkem Befall schneidest du die Triebe lieber ab. Wegwerfen geht schneller.
Behaarte Blätter, etwa beim Usambaraveilchen, nehmen Wasser übel. Dasselbe gilt für Sukkulenten mit Rosetten, in denen die Nässe stehen bleibt und die Mitte faulen lässt. Dort arbeitest du mit Pinsel oder Wattestäbchen und lässt die Sprühflasche im Schrank. Hat die Pflanze viele dicht stehende Triebe, etwa eine buschige Kräuterpflanze oder einen Strauch mit Dutzenden Knospen, geht es ohne Geduld nicht: Du nimmst dir jeden Trieb einzeln vor, drehst die Pflanze dabei und schaust bei jedem Durchgang unter alle Blätter.
Wenn Hausmittel gegen Blattläuse nicht mehr reichen
Das Verfahren lohnt sich bei kleinem bis mittlerem Befall. Dazu zählen einzelne Triebspitzen, ein paar Blätter, ein Befall, den du innerhalb von ein bis zwei Wochen entdeckst.
Bei Befall der ganzen Pflanze, bei sehr großen Pflanzen, bei Knospen, die du nicht abduschen kannst, oder wenn die Läuse nach drei Wochen zurückkommen, brauchst du mehr. Dann kommen Nützlinge in Frage oder ein für Zimmerpflanzen zugelassenes Mittel aus dem Handel, dessen Packungsangabe du genau befolgst. Kommen die Läuse trotz Behandlung zurück, liegt es fast immer an einer von vier Ursachen:
- Die Abstände sind zu groß, sodass zwischen zwei Behandlungen neue Larven heranwachsen.
- Die Triebspitzen und Blattachseln wurden nicht richtig getroffen, weil dort die Tiere sitzen, die du nicht siehst.
- Eine Nachbarpflanze ist ebenfalls befallen und liefert laufend Nachschub.
- Die Seifenlösung war zu schwach angesetzt oder wurde nach dem Antrocknen nicht erneuert.
Sitzt dagegen etwas im Substrat, ist es ein anderes Problem. Wurzelläuse leben dort versteckt, Trauermücken ebenfalls, wie im Beitrag Trauermücken bekämpfen steht.
Nach dem Befall: Pflanze kräftigen, Rückfall verhindern
Eine Pflanze, die Läuse hatte, hat Saft verloren und treibt oft schwächer. Gedüngt wird danach in der Wachstumszeit nach Packungsangabe und nicht stärker, denn frischer, stickstoffreicher Neuaustrieb ist genau das, was Läuse anzieht. Ein Blattspray versorgt die Blätter zusätzlich mit Spurennährstoffen, ersetzt aber weder den Dünger noch eine Behandlung: Den BIO Vitalspray für Monstera, den BIO Vitalspray für Orchideen, den BIO Vitalspray für Ficus und den BIO Vital Spray für Bonsai gibt es anwendungsfertig, jeweils mit 16 Spurennährstoffen. Läuse bekämpfen sie nicht.
Vorbeugen lässt sich gut. Neue Pflanzen kommen 2 Wochen separat auf die Fensterbank, bevor sie zu den anderen dürfen. Einmal pro Woche schaust du auf Triebspitzen und Blattunterseiten, am besten beim Gießen. Pflanzen, die im Sommer draußen waren, werden vor dem Hereinholen abgeduscht. Gelbtafeln zwischen den Pflanzen zeigen dir geflügelte Tiere früh.
Wöchentlich kurz hinschauen genügt.
Besonders gefährdet sind Pflanzen mit viel weichem Neuaustrieb, etwa Ficus wie im Beitrag Ficus Bonsai beschrieben, Orchideen mit Knospen, siehe Orchideen Pflege, oder die Monstera, die du unter Monstera Pflege findest.
BIO Vitalspray für MonsteraAnwendungsfertiger Blattspray mit 16 organischen Spurennährstoffen für Monstera deliciosa und adansonii.Zum Produkt
BIO Vitalspray für OrchideenBlattspray für Orchideen, der die Blätter mit Spurennährstoffen versorgt.Zum Produkt
BIO Vitalspray für Ficus, Flüssigdünger Spray mit 16 organischen Spurennährstoffen für Ficus Benjamina, Elastica, Lyrata und weiteren Ficus-ArtenBlattdünger-Spray für Ficus benjamina, elastica und lyrata.Zum Produkt
BIO Vital Spray für Bonsai – Blattspray mit 16 Spurennährstoffen zur Bonsaipflege, anwendungsfertigAnwendungsfertiger Blattspray für die Bonsaipflege, mit 16 Spurennährstoffen.Zum Produkt Häufige Fragen zu Blattläusen und Hausmitteln
Was hilft sofort gegen Blattläuse an Zimmerpflanzen?
Abduschen oder Abwischen mit lauwarmem Wasser nimmt den größten Teil der Tiere sofort mit. Danach folgt eine Kaliseifenlösung auf Triebspitzen und Blattunterseiten. Beides allein beendet den Befall nicht, die Behandlung muss in den nächsten zwei Wochen mehrfach wiederholt werden.
Welches Hausmittel gegen Blattläuse wirkt am besten?
Als zuverlässigstes Hausmittel gilt die Kaliseifenlösung, gefolgt vom Abduschen. Beides wirkt direkt auf die Tiere. Aufgüsse aus Zwiebel oder Knoblauch sowie Milch und Backpulver haben dagegen keine belastbare Wirkung, und einige davon fördern Schimmel.
Wie oft muss ich Blattläuse behandeln?
Mindestens dreimal in zwei Wochen, im Abstand von 3 bis 4 Tagen. Danach kontrollierst du über weitere zwei Wochen die Triebspitzen, weil immer ein paar Tiere übersehen werden. Erst wenn drei Wochen lang nichts mehr auftaucht, ist die Behandlung abgeschlossen.
Woher kommen Blattläuse an Zimmerpflanzen im Winter?
Meist aus eingeschleppten Pflanzen, Schnittblumen oder von Pflanzen, die im Sommer draußen standen. Drinnen vermehren sie sich dank der Wärme das ganze Jahr, ohne dass Fressfeinde sie bremsen. Auch zu viel Stickstoffdünger fördert weiche Triebe, auf denen sie sich wohlfühlen.
Sind Blattläuse gefährlich für die Pflanze?
Sie schwächen sie, indem sie Pflanzensaft entziehen, und verformen junge Triebe. Zusätzlich überträgt manche Art Viren. Kleine Pflanzen und Neuaustrieb leiden am meisten. Bei rechtzeitiger Behandlung erholen sich die meisten Zimmerpflanzen vollständig und treiben nach einigen Wochen gesund nach.
Kann ich Blattläuse mit Spülmittel bekämpfen?
Als Notlösung ja, ein paar Tropfen auf einen Liter Wasser, einmal angewendet und danach abgespült. Das Spülmittel kann aber die Wachsschicht der Blätter angreifen und enthält Zusätze, die die Pflanze belasten. Reine Kaliseife ist die bessere Wahl, weil sie ohne Duft- und Zusatzstoffe auskommt.